06 — Kurz gefragt. Klar beantwortet.Das sollten Sie wissen.
Was ist der Unterschied zwischen bAV und bKV?
Die betriebliche Altersversorgung (bAV) sichert Alter und je nach Zusage Invalidität oder Hinterbliebene ab. Die betriebliche Krankenversicherung (bKV) ergänzt den bestehenden Krankenversicherungsschutz durch tariflich vereinbarte Zusatzleistungen.
Wie hoch sind die bAV-Grenzen für 2027?
Nach dem BMAS-Entwurf beträgt die Jahres-BBG 106.200 €. Daraus ergeben sich bei unveränderter Rechtslage jährlich 4.248 € sozialabgabenfrei und 8.496 € steuerfrei, entsprechend 354 € und 708 € monatlich. Die Werte sind vorläufig. Arbeitgeberbeiträge und individuelle Voraussetzungen sind zu berücksichtigen.
Sind die Zahlen für 2027 bereits verbindlich?
Nein. Laut der recherchierten BMAS-Veröffentlichung muss die Verordnung noch von der Bundesregierung beschlossen werden und benötigt anschließend die Zustimmung des Bundesrats. Verbindlich sind derzeit die Werte 2026. Quellenstand: 02.10.2026.
Muss mein Arbeitgeber immer 15 % zuschießen?
Der gesetzliche Zuschuss bei Entgeltumwandlung über Pensionsfonds, Pensionskasse oder Direktversicherung beträgt 15 % des umgewandelten Entgelts, soweit der Arbeitgeber dadurch Sozialversicherungsbeiträge einspart. Tarifliche Abweichungen sind möglich. Maßgeblich sind § 1a Abs. 1a und § 19 BetrAVG sowie der konkrete Tarifvertrag.
Lohnt sich Entgeltumwandlung für alle Beschäftigten?
Eine pauschale Aussage ist nicht möglich. Arbeitgeberförderung, Vertragskosten, garantierte Leistungen, Anlagekonzept, Laufzeit, spätere Abgaben und die Auswirkungen auf gesetzliche Sozialleistungen müssen gemeinsam betrachtet werden.
Wo kann ich mich persönlich beraten lassen?
Finanzkontor Nord ist in Geesthacht und Büchen erreichbar und berät auch telefonisch oder online. Unternehmen und Beschäftigte aus Hamburg, Schleswig-Holstein und der umliegenden Region können über den Kontaktbereich einen Termin vereinbaren.